1. Juni 2016

Faszientherapie

Manuelle Triggerpunkttherapie bei myofaszialem Schmerzsyndrom
Fasziendistorsionsmodell nach Dr. Typaldos

Faszien-Release Techniken

Anstatt das Skelett als einen stabilen Rahmen zu betrachten, an dem die Muskeln aufgehängt sind, wird der Körper als ein unter Spannung stehendes, dreidimensionales (Faszien-) Netzwerk betrachtet, in dem die Knochen scheinbar „frei schweben“ und die Faszien, in einem sich oberflächlich und tief verlaufenden Netz aus Bindegewebe, als Kraftüberträger fungieren.

Faszien sind nach der Geburt der Schwerkraft ausgesetzt, die sie im Einklang mit der individuellen genetischen Veranlagung und den Erfordernissen der Umwelt formt.

Faszientherapie nach Dr. Typaldos

Sie bieten Stabilität und Mobilität zugleich, stellen mit ihren vielen Rezeptoren ein riesiges Sinnes- und Kommunikationsorgan dar und sollten nicht die Fähigkeit verlieren, sich voneinander unabhängig zu bewegen.

Störungen in diesem System können sich über verschiedene Bahnen vielfältig auf weit entfernte Regionen auswirken. Das kann zu Gewebestauungen, Veränderungen der Fließeigenschaften im Bindegewebe oder zu lokalen Verspannungen führen.

Muskelknoten (Triggerpoints), Spasmen, nicht ausreichend effiziente Bewegungsmuster, verdickte, verklebte oder entzündete Faszien, reaktiv veränderte sensomotorische Zonen und natürlich Schmerzen stellen allesamt Reaktionen des Körpers auf länger bestehende Stabilitäts- bzw. Mobilitätsprobleme im komplexen Fasziennetz dar.

 

Faszientechniken bieten einen ganzheitlichen, sehr individuellen Ansatz in der Physiotherapie, insbesondere bei therapieresistenten Beschwerden des gesamten Bewegungsapparates.

Als Physiotherapeuten wissen wir, dass Einwirkungen auf eine Körperregion Veränderungen in einer anderen, auch weit entfernten Körperregion auslösen können.

Dadurch ist es zum Beispiel möglich, dass durch eine Behandlung im Bereich des Fußes oder des Knöchels Schmerzen, Verspannungen oder Bewegungseinschränkungen der gesamten Wirbelsäule, aber auch z.B. Atembewegungen, positiv beeinflusst werden können („Tensegrity Modell“ der Faszientechniken).

Gerne helfen wir Ihnen mit der Faszientherapie